Historische Quellen als Ausgangspunkt neuer Klangwelten

23. Wiener KlezMORE Festival

16. Oktober 2026

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„Sounding the Archive“ – unter diesem Motto findet vom 7. bis 15. November 2026 die 23. Ausgabe des KlezMORE Festivals Wien statt. Die Veranstaltung vermittelt seit mehr als zwei Jahrzehnten Erinnerungskultur mit Blick auf jüdische Musik und jüdische Geschichte. In diesem Jahr steht dabei die Frage im Mittelpunkt, wie Lieder, Texte und musikalische Sammlungen nicht nur archivarisch weiterleben, sondern wie sie die künstlerische Praxis heutzutage beeinflussen, indem sie den Ausgangspunkt künstlerischen Schaffens bilden.

„Mit ‚Sounding the Archive‘ präsentieren wir Künstler:innen, die historische Quellen auf höchstem künstlerischen Niveau in die Gegenwart übersetzen. Das Programm zeigt die Vielfalt jüdischer Musik heute – innovativ, international und eng mit ihrer Geschichte verbunden“, ergänzt Isabel Frey, Co-Kuratorin des Festivals.

The Klezmatics

Foto: Adrian Buckmaster

Mit dabei sind diesmal The Klezmatics, die zu den prägendsten Aktiven jüdischer Musik zählen und mit dem Eröffnungskonzert gleichzeitig ihr vierzigjähriges Bestehen weiterfeiern (siehe auch Artikel in folker #1.26). Außerdem Lea Kalisch & Der Šenster Gob aus Prag sowie die Black Rooster Kapelye. Letztere präsentieren beim Festivalfinale eher selten zu hörende baltisch-jüdische Musik in zeitgenössischem Gewand. Die in Großbritannien lebende Musikerin Anna Löwenstein präsentiert bei der KlezMORE Landpartie ihr neues Programm, in dem sie ihre Kindheit und Jugend in der chassidischen Gemeinde Londons verarbeitet.

Informationen und Details zum Programm, das noch viele weitere internationale Gäste bereithält, finden sich unter www.klezmore-vienna.at.

Lea Kalisch & Der Šenster Gob

Foto: Martina Adlerova

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